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the long view.

Nachhaltigkeit ist bei uns keine Rubrik, sondern eine Reihenfolge von Entscheidungen. Wir gestalten für Dauer, nicht für Moden, und erhalten Bestehendes, wo wir können, statt neu zu bauen. Zwei Fragen stellen wir in jedem Projekt: Was geschieht mit dem Material, wenn der Raum sich eines Tages ändert? Und was macht dieser Raum mit den Menschen, die täglich darin sind? Die erste Frage führt zu Circularity, die zweite zu Wellbeing. Beide gehören zusammen — ein Raum, der die Umwelt schont, die Menschen darin aber krank macht, ist nicht nachhaltig.

Circularity

Studio Layers gestaltet im geschlossenen Kreislauf: Upcycling vorhandener Möbel, wiederverwertbare und reparierbare Materialien und Hersteller wie nanimarquina, das Material Passports für seine Teppiche führt, Little Greene mit Farben aus ressourcenschonender Produktion und DCW Editions mit reparierbaren Leuchten.

Der kürzeste Weg zu einem nachhaltigen Raum führt über das, was schon da ist. Wir nehmen den Bestand auf, bevor wir etwas bestellen: Welches Möbel trägt noch, welches lässt sich neu beziehen, welches bekommt an anderer Stelle eine zweite Aufgabe. Was neu dazukommt, wählen wir danach aus, ob es sich eines Tages wieder zerlegen, reparieren und zurückführen lässt – nach Material getrennt, nicht verklebt und verschweißt. Deshalb arbeiten wir mit Herstellern, die darüber Auskunft geben können. Und wir denken die Veränderung mit: Räume, die sich anpassen lassen, wenn sich das Leben ändert, müssen seltener neu gebaut werden –für diese Generation und die nächste.

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Wellbeing

Studio Layers gestaltet Räume, die der Gesundheit zuträglich sind: Tageslicht und warmes, dimmbares Kunstlicht, gute Akustik, Orte zum Rückzug sowie schadstoffarme Farben und Naturfasern wie Wolle und Leinen.

Ein Raum, der guttut, ist keine Frage des Geschmacks.
Wir fragen zuerst, wie es sich anfühlt, einen ganzen Tag in diesem Raum zu sein: Wohin fällt das Licht, wenn es früh dunkel wird. Wohin zieht sich jemand zurück, wenn es im Haus laut ist. Wie klingt ein Zimmer, in dem gearbeitet wird. Wo geht man entlang, und wo bleibt man stehen. Daraus folgen die Entscheidungen — Licht in warmen Temperaturen und in dimmbaren Schichten statt einer Deckenleuchte, Textilien und Teppiche, die den Hall nehmen, ein Sessel, der nicht im Durchgang steht. Und sie reichen bis ins Material: offenporige, schadstoffarme Farben, Naturfasern, Hölzer mit nachvollziehbarer Herkunft. Was den Menschen im Raum guttut, tut meist auch der Umwelt gut — das ist kein Zufall, sondern dieselbe Entscheidung, von zwei Seiten betrachtet.

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